„Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist Unfug“ – Gero Furchheim im Gespräch mit dem ZDF

Unser Vorstand, Gero Furchheim, hat sich heute den Fragen des ZDF zum Thema Retourenvernichtung gestellt.

Furchheim, zugleich auch Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh), bekräftigte: „Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist Unfug. Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten. Es gibt viele Konzepte, die Auswirkung des uns vom Staat verordneten Widerrufsrechts sinnvoll in den Einklang mit der Ökologie zu bringen – Aufarbeitung, Sonderverkäufe, sozial motivierte Schenkungen. All das ist auf freiwilliger Basis geübte Praxis. Das geplante Gesetz würde darüber hinaus nur solche wenige Fälle erreichen, in denen nicht andere Pflichten eine Vernichtung erzwingen.“

Im Hinblick auf den Verbotsvorschlag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN betonte der Cairo-Vorstand auch: „Wir lehnen die Stigmatisierung einer Branche auf Grund von Vorurteilen und Feindbildern ab – der Umgang mit Rückgaben und Warenrückzug betrifft den gesamten, in weiten Teilen mittelständischen Handel und schließt die Hersteller und Erzeuger mit ein.“

Mit Blick auf die Cairo AG hebt Furchheim hervor: „Bei der Cairo AG werden niemals neuwertige Produkte weggeschmissen. Viele retournierte Produkte werden nach detaillierter Prüfung, oft mit neuer Verpackung, regulär verkauft. Waren mit kleinsten Beschädigungen werden in unserem Factory Outlet in Groß-Umstadt verkauft, manchmal nach Reparaturen. Nicht verkäufliche Waren spenden wir selten auch an soziale Einrichtungen. Wir handeln im wirtschaftlichen, aber auch ökologischen Interesse.“

Heute bestellt – morgen geliefert. Cairo!

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