Das neue Vitra Schaudepot lädt ein

Im neuen Vitra Schaudepot gibt es viel zu entdecken!

Wer schon mal bei Vitra in Weil am Rhein zu Gast war der weiß, das es auf dem großzügigen Gelände eine Menge zu entdecken gibt. Nun gibt es seit kurzem noch eine Attraktion mehr – das Vitra Schaudepot.

Vitra-Schaudepot-von-aussenBei Vitra in Weil am Rhein können Sie sehen, wie der Lounge Chair gefertigt wird, Sie können in aller Ruhe durch das Vitra Haus schlendern, die imposanten Gebäude verschiedener Designer bestaunen und die Wechselausstellungen auf sich wirken lassen. Neben all diesen, den Zuschauern bereits zugänglichen Attraktionen bei Vitra, gibt es aber noch mehr. Da ist zum Beispiel die Sammlung des Vitra Design Museum die zu den wichtigsten Möbeldesign-Beständen überhaupt zählt, bisher aber nicht dauerhaft gezeigt wurde. Die Sammlung umfasst tausende Möbelstücke, Leuchten und sowohl Archive als auch Nachlässe berühmter Designer. Glücklicherweise hat sich Vitra nun entschlossen diese Sammlungen tagtäglich zugänglich zu machen. Da es für diese großen Lagerbestände einen geeigneten Platz braucht, musste auch ein neues Gebäude auf dem Vitra-Gelände her. Das Schaudepot sollte ja nicht nur die passende Lagerung der kostbaren Gegenstände, sondern auch die Besichtigung durch das interessierte Puplikum ermöglichen. Licht, Raumklima und natürlich auch die Optik – es gab viel zu beachten.

Das Vitra Schaudepot – viel mehr als nur ein Haus

Schon das Vitra Design Museum wurde bereits im Jahr 1989 von Frank Gehry als Sammlungsbau entworfen.

Vitra-Design-MuseumDa in diesem Gebäude aber bis heute die stets wechselnden Ausstellungen untergebracht sind – seit der Eröffnung 1989 waren das schon mehr als 50 an der Zahl – wurde ein neuer imposanter Bau geplant. Das fensterlose, zehn Meter hohe rote Haus, das nun als Schaudepot dient, scheint von außen ein ganz schlichtes Gebäude zu sein. Aus der Nähe betrachtet ekennt man, dass die Ziegel anders verarbeitet wurden als es sonst üblich ist. Die Bruchkante der Steine zeigt bei diesem Bauwerk nämlich nach außen. Unter dem Dach laufen sie sogar in einer Zickzacklinie – alltäglich und einfach ist das eher nicht. Die Baseler Architekten Herzog & de Meuron kombinierten bei diesem Bau traditionelle, alt her gebrachte Formen und Materialien mit einigen Kniffen und durchdachten Ideen zu einem modernen Gebäude. Unaufdringlich und doch beeindruckend – man möchte einfach hineingehen und schauen, was sich darin verbirgt. Einladend und etwas geheimnisvoll – passend also, wenn man daran denkt, dass es im Inneren soviel zu entdecken gibt. Herzog & de Meuron waren übrigens nicht das erste Mal für Vitra tätig. Die Architekten aus Basel bauten bereits das imposante Vitra-Haus, das 2010 eröffnet wurde.Vitra-Haus

Eintreten und Staunen

Beim Betreten des Schaudepot möchte man vielleicht zuerst einmal kurz die Luft anhalten. Man befindet sich in einer großen Giebelhalle, die nach oben hin ganz in weiß gehalten ist. Farbe und Leben bringen die vielen Objekte mit, die das Möbeldesign „lebendig“ machen.

Vitra-Schaudepot-InnenEine spannende Zeitreise wartet hier auf Sie – Design aus vergangenen Zeiten und kühlen Materialien sind hier genauso zu finden wie witzige, bunte Möbel, die einfach Lust auf mehr machen. Möbeldesign von 1800 bis heute – und das alles in einem einziges Gebäude. Was darf es denn sein? Ein Stuhl aus dem 18. Jahrhundert oder doch lieber ein Modell, das einem 3D-Drucker entsprungen ist?!

Vitra-Schaudepot-Alter-StuhlBleiben Sie neugierig und lassen Sie sich überraschen, denn zwischen diesen beiden Stücken liegen einige Meter Strecke und über 400 andere Designobjekte.Vitra-Schaudepot-Stuehle

Im Vitra Schaudepot wird Leidenschaft lebendig – Sammelleidenschaft

Die Design-Sammlung stammt ursprünglich von Rolf Fehlbaum, dem ehemaligen Vorsitzenden von Vitra. Er übergab diese an das Designmuseum. Und nun gibt es dank des neuen Schaudepots auch endlich Platz, um die umfassende Möbelsammlung passend zu präsentieren. Zusätzlich zu der Ausstellung gibt es in dem neuen Gebäude auch ein unterirdisches Lager. Allerdings ermöglichten die Architekten Herzog & de Meuron durch einen horizontalen Wandaufbruch eine außergewöhnliche Sichtverbindung zwischen der Haupthalle und dem Untergeschoss. Auf verglasten Regalen können Sie viele weitere Werke bestaunen.

Vitra-Schaudepot-NachlassDurch große Fensterscheiben hat man auch die Möglichkeit, unter anderem den Nachlass von Charles und Ray Eames zu besichtigen, und man kann Restauratoren bei der Arbeit  zusehen. Während man das eigentliche Depot im Untergeschoss nur visuell entdecken kann, bietet die große Materialsammlung die Möglichkeit, so manchen Rohstoff auch einmal anzufassen.

Vitra-Schaudepot-MaterialWer schon immer einmal sehen wollte, wie sich das Alltagsgdesign verändert und entwickelt hat, wird hier auch fündig, denn Teile der Bestände dokumentieren genau diese Entwicklung.

Mit dem neuen Vitra Schaudepot gibt es nun nicht nur eine weitere Attraktion auf dem Vitra Campus, sondern auch einen zweiten Eingang. Somit wird Vitra noch besser zugänglich – sowohl von Weil am Rhein, als auch von Basel aus. Und die Entwicklung wird weitergehen.

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