Ingo Maurer – die Lichtlegende aus München

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Große Deutsche Industrie- bzw. Möbeldesigner gibt es viele, darunter nur wenige, die nur mit Leuchten zu internationaler Bekanntheit gelangt sind. Ingo Maurer (*1932) ist einer der weltweit wenigen Gestalter, die nur mit Lichtschöpfungen berühmt geworden sind. Seit Mitte der 1960er Jahre schöpft Maurer ungewöhnliche und geradezu einzigartige Leuchten, Lichtsysteme und Beleuchtungsobjekte aus einem schier unerschöpflichen Kreativitätsfundus. Seine Entwürfe produziert Maurer als Unternehmer in und mit seiner gleichnamigen Firma, weshalb Ingo Maurer als Designer und als Produktionsbetrieb kompromisslos auch die abwegigsten Ideen umsetzten kann.

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© Tom Vack

Das Unternehmen Ingo Maurer betreibt einen weitläufigen, großzügigen Showroom in der Münchner Innenstadt (den einzigen in Europa); Versand und Produktion werden am Stadtrand abgewickelt. Auch in New York ist Ingo „Ingo Maurer – die Lichtlegende aus München“ weiterlesen

Exklusiv: Ein Interview mit dem Designer Stefan Gant

Wie entstehen Leuchten?

Stefan Gant ist Gründer und Inhaber der Leuchtenfirma GANTLights. Das Unternehmen entwirft, produziert und vertreibt handgefertigte Designleuchten und Betonlampen aus kontrastreichen Materialien wie Kupfer, Holz und Gold. In großzügig geräumigen Atelier- und Büroräumen zu ebener Erde im Berliner Stadtteil Neukölln empfängt der Designer Stefan Gant zu einem Gespräch über sein bevorzugtes Material Beton und den Prozess des Entwerfens.

Herr Gant, wie sind Sie dazu gekommen, Leuchten aus Beton zu entwickeln?

Wie so oft verdankt sich das dem Zufall. Ich habe Architektur studiert und hatte schon immer eine gewisse Materialaffinität. Während meines Studiums habe ich häufig „Exklusiv: Ein Interview mit dem Designer Stefan Gant“ weiterlesen

Original oder Fälschung? Teil 2: Freischwinger von Thonet

Charakteristische Qualitätsmerkmale des S 64

Thonet-LabelPer Email, am Telefon und natürlich auch in unseren drei Designstores werden wir von Ihnen, unseren Interessenten und Kunden, immer wieder danach gefragt, woran ein Original-Möbel eines rechtmäßigen Herstellers zu erkennen ist. Wegen des nahenden Weihnachtsfestes häufen sich diese Nachfragen derzeit. Was also unterscheidet ein Original von einer Fälschung? Im ersten Artikel unserer Serie „Original oder Fälschung?“ haben wir davon berichtet, dass nach Deutschland eingeführte Fälschungen des Barhockers LEM (Hersteller: Lapalma) vernichtet werden mussten. In unserem heutigen, zweiten Beitrag wollen wir eine positive Perspektive auf diese Problematik werfen und mit einem gleichsam filmischem Zoom an ein Original herangehen, um dessen Originalitätsmerkmale, die sowohl formaler, aus auch qualitativer Natur sein können, zu zeigen. Anschauungsobjekt wird das Thonet-Freischwinger-Modell S 64 in den Ausführungen schwarz gebeizte Buche und Nussbaum sein – ein berühmter Bauhaus-Klassiker von Marcel Breuer, der immer wieder gefälscht wird. „Original oder Fälschung? Teil 2: Freischwinger von Thonet“ weiterlesen

Marcel Breuer – Großmeister des Stahlrohrdesigns

Keinen Nachteil für die Karriere

marcel-breuerDer Freischwinger ist nicht einfach nur ein Stuhl, und Marcel Breuer ist nicht nur einfach ein Designer. Nein, beide sind mittlerweile feste Bezugspunkte nicht nur der deutschen, sondern auch und vor allem der internationalen Architektur- und Designgeschichte. Breuer hat mit seinem Beiträgen für das Musterhaus „Am Horn“ in Weimar (der „Toilettentisch der Dame“ war sein Gesellenstück) und seinen nachfolgenden Stahlrohrmöbeln kurzfristig für Aufsehen gesorgt und langfristig Geschichte geschrieben. Und auch wegen seiner überwiegend in den USA entstandenen Gebäude gilt Marcel Breuer heutzutage als unumstrittener Meister des Modernismus. „Marcel Breuer – Großmeister des Stahlrohrdesigns“ weiterlesen

Le Corbusier. Möbel für die Ewigkeit

Wer einmal drin gesessen hat …

Sinn und Unsinn gehen häufig Hand in Hand. Das ist bei Möbeldesignern nicht anders als bei nachhaltig schöpferischen Malern, Architekten, Bildhauern, Stadtplanern oder anderen kulturell prägenden Figuren (Le Corbusier war all dies und noch viel mehr). Zu behaupten, dass Charles-Édouard Jeanneret-Gris eine zwar umstrittene, aber dennoch schöpferische Figur war, wäre untertrieben – zu stark fallen bei dem, der sich selbst den Namen Le Corbusier gegeben hat, Ablehnung und Verehrung, Genie und Manie, Innovation und Halluzination ineinander, zu groß war sein künstlerischer Ausstoß, als dass die Emotionen und Debatten um sein Schaffen mehr als vierzig Jahre nach seinem Tod abgeebbt wären. Unsinnig ist beispielsweise die Aussage, alle Häuser sollten von Gesetzes wegen weiß sein. Solche bizarren Forderungen trugen aber nicht unerheblich zur Bekanntheit Le Corbusiers bei – ebenso wie die sinnvollen und sinnlichen Möbelstücke, die Le Corbusier zur Welt gebracht hat. Er war ein Besessener, hat sich zu einem der bedeutendsten Architekten der Neuzeit „gebaut“ und wirkt als solcher über seinen Tod hinaus. „Le Corbusier. Möbel für die Ewigkeit“ weiterlesen

Verner Panton

Panton Chair von Vitra bei Cairo

Verner Panton und sein Leben

Verner Panton wurde am 13. Februar 1926 in Brahesborg-Gamtofte auf der Insel Fünen geboren. Im zarten Alter von 18 Jahren ging er nach Odensee um dort zwei Jahre lang dem Militär zu dienen.

Verner-Panton
Foto: photo©ErlingMandelmann.ch

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